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Gewerbepool Mönchweiler (Beschreibung des Service)


Artikel aus dem Südkurier, 26. April 2004


Einzigartiges Modell gestartet
20 der 180 Unternehmen gehen im Gewerbepool Mönchweiler online


Mönchweiler (log) Der Gewerbepool Mönchweiler ist eröffnet. Am vergangenen Dienstag gab Michael Reiss vom Ministerium Ländlicher Raum im Rathaus den Startschuss für ein bundesweit einzigartiges Modell. 20 Firmen sind von Anfang an mit im Boot, zirka 40 sollen es bis zum Jahresende werden, so die Vorstellungen von Bürgermeister Friedrich Scheerer.

Das Interesse an dieser Maschinen- und Werkzeugtauschbörse via Internet ist in der Gemeinde Mönchweiler recht groß. Wie der Schultes bei seiner Begrüßung verriet, seien rund 20 Unternehmen für dieses Projekt, in dem er eine Wirtschaftsförderung seiner Gemeinde sieht, angesprochen worden, ein Dutzend wollte den offiziellen Startschuss im Bürgersaal "live" miterleben. Michael Reiss überbrachte die Grüße von Landwirtschaftsminister Willi Stächele und sieht in dieser "hervorragenden Sache" primär nicht nur einen Maschinen- und Werkzeugverleih, sondern auch das Entstehen von Solidarität und ein engeres Zusammenrücken der einzelnen Unternehmen. Seiner Meinung nach könne die Wirtschaft im ländlichen Raum auf Dauer nur Erfolg haben, wenn man zusammenhalte. Ein solches Projekt werde deshalb nicht umsonst vom Landesministerium für Ländlichen Raum unterstützt und gefördert, betonte Reiss. Für Peter Kaiser vom Team Mediendorf, dem die Idee eines Gewerbepools in Verbindung mit dem Medium Internet schon seit über einem Jahr vorschwebte, geht nun eine lang gehegte Vision in Erfüllung.

Bessere Außenwirkung

Er verspricht sich unter anderem eine wesentliche Steigerung des Mönchweiler Gewerbegebietes in seiner Außenwirkung und die Firmen könnten "Geld sparen und die Umwelt schonen". Wie das Ganze in der virtuellen Welt funktioniert, demonstrierte Markus Esterle, weiteres Mitglied vom Team Mediendorf, online mittels Laptop auf einer Leinwand. Bürgermeister Scheerer, der die überwiegend in der Freizeit geleistete Arbeit von Peter Kaiser und Markus Esterle besonders würdigte und lobte, schwebt vor, bis Ende dieses Jahres etwa die Hälfte der rund 80 Mönchweiler Gewerbetreibenden für die Tauschbörse begeistern zu können. "Es wird mit Sicherheit nicht die letzte Runde sein, in der wir hier zusammen sitzen. Im Herbst, spätestens zum Jahresende sollten sich die beteiligten Firmen treffen, um ein erstes Resümee zu ziehen", schlug der Rathauschef vor. Als die anwesenden Unternehmensvertreter das Wort hatten, um Wünsche und Anregungen zu äußern, blieb es außergewöhnlich still im Mönchweiler Bürgersaal. Ob sie alles verstanden hatten oder einfach nur sprachlos waren, blieb letztlich deren Geheimnis. Mit den Gedanken schon auf dem Heimweg, wagte sich doch noch jemand, sozusagen stellvertretend für alle, vor: "Es liegt jetzt vor allem an uns, damit das Projekt funktioniert und zum Tragen kommt."